Historie
1855
Der Wunsch nach einer besseren Straßenbeleuchtung kommt auf und das Gaswerk (Eigenerzeugung aus Koks) nimmt erstmals seinen Betrieb auf.
1874
Die Trinkwasserversorgung wird mit zwei Sammelbrunnen im Geyerswörth gegründet, die die Talstadt und das Berggebiet beliefern.
1897
Der Grundstein für den öffentlichen Personennahverkehr in Bamberg wird mit der ersten Straßenbahn (in Betrieb bis 1922) gelegt.
1902
Errichtung und Inbetriebnahme des Elektrizitätswerkes (Gleichstromkraftwerk) der Stadt Bamberg an der Tränkgasse.
1914
Bau des 1. Wasserwerkes am Rande des Stadtwaldes.
Durch den ständigen Anstieg des Wasserverbrauches wurden weitere 45 Brunnen im Stadtwald gebohrt.
1924
Errichtung der ersten Autobuslinie zwischen Bahnhof, Obstmarkt und Theresienplatz (heutige Schranne), die allerdings nur wenige Wochen existiert.
1925
Es kann nur noch ein Bruchteil des Energiebedarfs gedeckt werden und das Elektrizitätswerk wird stillgelegt. Der Strom wird nun von dem Überlandkraftwerk Oberfranken AG bezogen.
Der Kraftpostverkehr mit Omnibussen der Reichspost wird mit drei Linien aufgenommen.
1936
Aufgrund der Ausdehnung Bambergs nach Osten (Gartenstadt) und der Fertigstellung der neuen Kaserne im Hauptsmoorwald, eröffnet die sogenannte "Achterlinie", die erstmals nach einem Taktfahrplan verkehrt.
1941
Die Stadt Bamberg übernimmt eigenverantwortlich den Ringlinienverkehr der Reichspost und überträgt die Leitung dem Eltwerk (3 Kraftomnibusse auf 2 Linien).
1943
Der allgemeine Treibstoffmangel zwingt die Verantwortlichen dazu, die Omnibusse auf Gasbetrieb umzustellen.
1945
Bohrung von 32 Brunnen in den "Hirschaider Büschen".
Aufgrund der Zerstörungen während des Krieges wird der öffentliche Personennahverkehr stillgelegt.
1946
Wiedereröffnung des Linienverkehrs
1951
Der Verkehrsbetrieb erhält seine noch heute gültige Bezeichnung "Stadtwerke Bamberg - Verkehrsbetrieb"
1954
Erstes verzeichnetes Abnahmeprotokoll des Niederdruck-behälters
1958
Bau des 2. Wasserwerkes "Gereuth Wiesen"
1964
Einführung von Ferngas
1965
Erste TÜV-Bescheinigung über die Gaskugel
1968
Übernahme des Umspannwerkes "Nord"
1970
Aufgrund des "Wirtschaftswunders" nach dem Krieg stieg der Konsum an und führte so zum Bau des 3. Wasserwerkes "Buger Wiesen".
Fertigstellung des größten Wasserhochbehälters "Kunigundenruh" im Osten der Stadt mit einem Fassungsvermögen von 12.000m³.
1971
Die Gasversorgung wird vom Kokereiferngas auf das umweltschonende Erdgas umgestellt.
1972
Bau des Umspannwerkes "Süd"
1977
Die Verwaltungsarbeiten werden immer mehr über Rechenanlagen abgewickelt und die Archiv- und Datenbankstände werden immer größer. Deshalb ziehen die Stadtwerke in das Verwaltungsgebäude am Margaretendamm
1987
Inbetriebnahme des neuen "Zentralen Omnibusbahnhofs" (ZOB)
1993
Bau des Umspannwerkes "Mitte"
1994
Eröffnung der Tiefgarage Zentrum Nord/Georgendamm für PKWs
1995
Übergabe des Parkhauses Zentrum Süd/Schützenstraße an die Stadtwerke Bamberg
1996
Die Stadtwerke Bamberg gründen zusammen mit der Joseph-Stiftung die Fernwärme Bamberg GmbH, die künftig öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und auch private Haushalte mit Fernwärme aus dezentralen Heizwerken beliefern soll
1997
Die Stadtwerke übernehmen die Betreuung der öffentlichen Bäder in Bamberg (Hainbad, Gaustadter Bad und Stadionbad)
Gründung der heutigen "Stadtnetz Bamberg Gesellschaft für Telekommunikation mbH" unter dem Namen "TELENET Bamberg GmbH"
1999
Der Eigenbetrieb Stadtwerke wird in mehrere GmbHs unterteilt
Zum Versorgungsgebiet der Stadtwerke kommen neben Bamberg, die Stadt Hallstadt/Dörfleins und die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Stegaurach hinzu
Eröffnung der Park + Ride Anlage Breitenau
2001
Eröffnung der Tiefgarage an der Konzert- und Kongresshalle
2002
Beginn der Sanierung des Stadionbades (Dauer 3 Jahre)
2005
Neubau des Umspannwerkes "Nord"
2006
Eröffnung Erdgastankstelle an der Tankstelle Bavaria Petrol
2008
Einführung Ökostrom-Produkt BestNatur
Einstellung eines Energieberaters
Komplette Wiederöffnung der Tiefgarage Zentrum Nord/Georgendamm nach Sanierung
2009
Erster Spatenstich für das neue ökologische Sport- und Freizeitbad „Bambados“
Eröffnung der Tiefgarage „Luitpoldeck“
Spendenfibel wird ins Leben gerufen
Gründung der Energieallianz Bayern zum gemeinsamen Ausbau regenerativer Energieerzeugung
Ausschreibung und Bau der ersten Bürgersolaranlage
2010
Stadtwerke erhalten zum dritten Mal in Folge die hervorragende Bewertung Top-Lokalversorger
Beitritt zum VGN
Stadtwerke unterzeichnen Beteiligung am Windpark Zieger
2011
Beitritt zum Umweltpakt Bayern
Beteiligung am Windpark Domnitz I + II
Eröffnung des neuen Sport- und Familienbades „Bambados“
Beginn des flächendeckenden Ausbaus des Glasfasernetzes und Einstieg in die Vermarktung von Mulitmediadiensten (baMbit)
Fernwärme Bamberg GmbH: Stadtwerke übernehmen die Gesellschafteranteile ihres Partners Joseph-Stiftung
2012
Stadtwerke Bamberg und Joseph-Stiftung schließen Umweltpakt
Eröffnung des Wohnmobilstellplatzes am P+R-Platz Breitenau
Start des LED-Pilotprojekts in der Straßenbeleuchtung
