Auf ganzer Linie überzeugt
(vom 13.12.2010)
Die neuen Stimmen für Bambergs Busse stehen fest
Etwas aufgeregter als noch in der ersten Runde des Castings präsentierten sich am heutigen Montagnachmittag 16 Kinder zwischen sieben und dreizehn Jahren im Hauptgebäude der Stadtwerke: Ihr Ziel war es, eines der Kinder zu werden, die im kommenden Jahr sämtliche 328 Haltestellendurchsagen für die Bamberger Busse neu einsprechen werden. Die bekannten Ansagen, wie „Nächste Haltestelle: Zentraler Omnibusbahnhof", werden dann von verschiedenen Kindern aus der Region gesprochen.
Eine prominent besetzte Jury, bestehend aus Stephan Burkert von Antenne Bayern, City-Manager Klaus Stieringer, Peter Scheuenstuhl, Leiter des Verkehrsbetriebs, Marcus Appel von Radio Bamberg und Janina Selig vom Bamberg Journal hatte die schwere Aufgabe zehn der 16 Kinder für die spannende Aufgabe auszusuchen. Denn die Kinder, die sich vorstellten, waren bereits die 16 besten aus dem ersten Castingtermin, bei dem sich im Servicezentrum am ZOB mehr als 60 Kinder beworben hatten. Dementsprechend hoch war die Qualität, mit der sich die Sprecheranwärter beworben haben. Nachdem jedes Kind sich vorgestellt und einen Text vorgelesen hatte, musste sich die Jury entscheiden. „Das ist uns unheimlich schwer gefallen", kommentierte Peter Scheuenstuhl den Termin. „Nicht nur, weil die Kinder sich alle toll präsentiert haben, sondern auch, weil wir hier eine wichtige Entscheidung treffen mussten. Schließlich sind die Gewinner ab dem kommenden Jahr in allen Bussen zu hören." Am Ende fiel die Entscheidung auf diese zehn Bewerberinnen und Bewerber: Amelie Pöhlau, Eva Ammermann, Valentin Bleier, Anna Dresen, Lea Felber, Hendrik Zohner, Lars Förster, Lars Dippold, Veronika Firsching und Laura Kuck.
„Heute gab es aber keine Verlierer, sondern nur Gewinner", so das Fazit von City-Manager Klaus Stieringer. Denn neben der Erfahrung einmal bei einem Casting dabei gewesen zu sein, gab es für die sechs ein Geschenk sowie ein persönliches Autogramm von Basketballnationalspieler Tibor Pleiß, der den Kindern die Wartezeit durch eine Autogrammstunde verkürzte. Daneben gab er Tipps und Tricks zum Thema „Lampenfieber". Und auch „Tina Tintenfisch", das neue Maskottchen der Bamberger Stadtwerke, gab ihr Bestes und hielt Händchen, beziehungsweise Tentakel, bei den besonders aufgeregten Kindern.
