Photovoltaikanlage Schöfweg: Mehr als die Hälfte der Sonnenscheine ausverkauft
(vom 20.05.2011)
Fünfte Bürgersolaranlage der Stadtwerke Bamberg geht nächste Woche in Betrieb
Knapp zwei Wochen nach der Ausschreibung der neuen Bürgersolaranlage, die die Stadtwerke Bamberg im niederbayerischen Schöfweg (Region Sonnenwald, Landkreis Freyung-Grafenau) errichten und die nächste Woche in Betrieb geht, haben bereits 61 Bürger die Chance genutzt, um ihr Geld in der regenerativen Energieerzeugung anzulegen. Noch besteht für die Bamberger die Möglichkeit, sich zu beteiligen.
Mit einer Beteiligungssumme von 717.000 Euro konnte innerhalb von 14 Tagen circa die Hälfte der Investitionskosten über Bürgerdarlehen finanziert werden. „Das Interesse der Bürger an der ökonomisch und ökologisch attraktiven Anlagemöglichkeit ist immer noch ungebrochen, obwohl die neue Photovoltaikanlage in Schöfweg bereits die fünfte ist, deren Finanzierung wir öffentlich ausgeschrieben haben", freut sich Klaus Wagner, Projektleiter bei den Stadtwerken Bamberg, und fügt hinzu: „Interessenten sollten sich daher schnell informieren und bewerben."
Nach einer Bauzeit von nur vier Wochen wird die Anlage auf dem Dach einer neu errichteten Lagerhallen im 260 Kilometer entfernten Schöfweg in Betrieb genommen. Bei der fünften Bürgersolaranlage der Stadtwerke Bamberg handelt sich um die bisher größte. Mit einer Spitzenleistung von 622 Kilowattstunden produziert sie pro Jahr 600.000 Kilowattstunden CO2-freien Strom und kann etwa 150 Haushalte versorgen. Damit sorgt der Bamberger Energiedienstleister dafür, dass 300 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids vermieden und wieder ein kleiner Schritt Richtung Atomausstieg gemacht wird.
Die Rahmen- und Vertragsbedingungen der Bürgersolaranlage gibt es auf der Internetseite der Stadtwerke Bamberg auf www.stadtwerke-bamberg.de. Unter der Rubrik "Bürgersolaranlage" befindet sich neben einer ausführlichen FAQ-Liste die „Beteiligungs-Zusage und Darlehensvergabe-Erklärung", mit der sich Interessenten für die Beteiligung an der neuen Anlage bewerben können. Die Unterlagen sowie weitere Informationen sind auch im Servicezentrum am ZOB erhältlich.
