Frisch gezapft schmeckt′s am besten

(vom 09.02.2011)

Stadtwerke Bamberg spenden Trinkwassersprudler an drei Bildungseinrichtungen

Um ein paar Kilogramm leichter dürfte künftig der Schulranzen einiger Schülerinnen und Schüler der Luitpold- und der Erlöserschule werden. Denn in ein paar Monaten können sie ihre Trinkflaschen zu Hause lassen und ihr Getränk direkt vor Ort an einem Wassersprudler zapfen. Möglich macht das der lokale Wasserversorger, die Stadtwerke Bamberg, der drei Bildungseinrichtungen bei der Installation eines Trinkwassersprudlers unterstützt.

Bild Zum ersten Mal haben die Stadtwerke die Spende im Rahmen ihrer Weihnachtsaktion an einen besonderen Zweck gebunden. Sie haben alle Bildungsinstitutionen und sozialen Einrichtungen in ihrem Versorgungsgebiet dazu aufgerufen, sich um einen Trinkwassersprudler zu bewerben. „Damit wollen wir die Aufmerksamkeit der Kinder auf das Wassertrinken lenken. Nicht aus Eigennutz, sondern weil erwiesen ist, dass wer viel Wasser trinkt, gesünder lebt und besser lernt. Denn Wasser ist nicht nur frei von Zucker und anderen ungesunden Zusatzstoffen, sondern auch eine preisgünstige und qualitativ hochwertige Alternative zum Mineralwasser. Deshalb wollen wir Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen bei der Installation eines Trinkwassersprudlers unterstützen", so Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Rubach.

Insgesamt 25 Bewerber sind dem Aufruf der Stadtwerke zu Weihnachten gefolgt. Bei der Vergabe der Spende fiel die Wahl auf das Kinderhaus Hauptsmoorwald der Arbeiterwohlfahrt, die Luitpoldschule und die Erlöserschule. „Wir wollten, dass Kinder möglichst unterschiedlicher Alters- und Bildungsgruppen von der Spende profitieren, deshalb haben wir uns für eine Kindertagesstätte, eine Grund- und eine Hauptschule entschieden", erklärt Rubach bei der symbolischen Spendenübergabe am vergangenen Mittwoch, 9. Februar, im Verwaltungsgebäude am Margaretendamm. Gemeinsam mit den Einrichtungen werden jetzt individuelle Lösungen gesucht, die die Gegebenheiten vor Ort berücksichtigen. Im Laufe des nächsten halben Jahres werden diese dann umgesetzt. „Wir hoffen, dass die Kinder und das Personal sich schon in der kommenden Sommersaison, wenn das Trinken besonders wichtig ist, mit Trinkwasser erfrischen können", so Rubach.

Nach dem Wunsch des Wasserversorgers sollen in Zukunft noch mehr Einrichtungen in den Genuss der günstigen Alternative zum Mineralwasser aus dem Getränkemarkt kommen, deshalb richten die Stadtwerke im Rahmen der Spendenfibel einen Wasserfonds ein, um den sich Vereine und gemeinnützige Institutionen bewerben können.